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Star Wars: Shadow Force




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 Betreff des Beitrags: Valbee va Orshan / Banah / Zug 411
BeitragVerfasst: 5. Dezember 2008 17:45 
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Unamüsiert nahm der Banah die Schüssel entgegen und fasste mit seiner dreckigen Hand in den lauwarmen Brei. Er stopfte sich eine etwas zu große Menge ins Maul und zerdrückte die Pilze mit seinen Mundwerkzeugen. Valbee schwante Böses, doch der Unteroffizier war scheinbar zufrieden. In der huttischen Verkehrssprache erklärte er, dass seine ganze Kompanie etwas Essbares braucht. Ein lautes Johlen der Soldaten war die Folge.

Valbee und Raunar unterstützten sich gegenseitig beim Ausgeben der Rationen, während die beiden immer probierten die neugierigen Soldaten, die unbedingt einen Blick in den überdimensionierten Topf werfen wollten, fernzuhalten. Nach einigen Minuten Plackerei kam Andralas Kopf zum Vorschein. Sie atmete tief durch und verschwand, den Platz am Boden des Gefäßes maximal ausnutzend, wieder. Ihr eiskalter Blick streifte die beiden, jedoch lächelte der Fellide Raunar sie nur amüsiert an.
Nach weiteren Minuten war die mehlige Suppe im Topf inzwischen soweit entleert, dass Andralas Körper deutlich herausragte. Valbee machte sich inzwischen den Spaß mit der Kelle immer und immer wieder über die von Schuppen durchsetzte Haut zu fahren. Aber Andrala da Fog ließ sich von dieser Gemeinheit nicht beeindrucken und fügte sich in ihre Rolle. Nur manchmal hatte der Mensch das Gefühl ein leichtes Grummeln aus dem inneren des Wagens zu vernehmen.
Mit einem Mal drängten sich mehrere schwere Pioniersoldaten nach vorne. Allesamt bullige Burschen, die ihre Artgenossen unsanft beiseite schupsten. Valbee merkte jedoch erst zu spät ihr Erscheinen. Mit wildem Blick stürzten sie sich über den Wagen, um gleich aus ihm zu essen. Mit grunzender Mine bemerkten sie den unappetitlichen Zusatz im Topf.

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 Betreff des Beitrags: Brihan / Banah / Zug 458
BeitragVerfasst: 5. Dezember 2008 21:13 
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"Hm, ist wohl doch kein Turbolift," erklärte eine dröhnende Stimme trocken, während ein leises Piepen andeutete, dass sich die Tür bereits zu schließen begann. Brihan wirbelte herum, konnte jedoch nur noch beobachten, wie die Tür sich endgültig schloss. Sofort inspizierte er den Raum und suchte nach einem Öffnungsmechanismus. Er fand keinen. Brihan seufzte und ließ sich auf den Boden nieder. "Gefangen, also," murmelte er vor sich hin und rieb sich das Kinn. Zeit zum nachdenken. Noch einmal ließ er seinen Blick schweifen, fand aber nichts interessantes in dieser kleinen Zelle. Noch nicht einmal Möbel oder Gerätschaften. Nur stahlgraue Wände, eintönig und kalt. Brihan atmete einmal tief ein und aus, runzelte dann jedoch die Stirn. Sie würden wieder kommen, der kleine Alien in der Kapsel und der rätselhafte Kel Dor. Die Republikaner. Das klang doch alles sehr seltsam, wie Brihan für sich entschied. Aber eines konnte er nicht leugnen: Sie schienen zu wissen, was sie taten.

Sein Hunger war fort. Doch für wie lange? Würden alleine solche Gedanken ihn zurückbringen? Brihan hielt den Atem an, doch nichts geschah. Langsam beruhigte er sich. Wenn er Ruhe bewahren würde...der Hunger war dunkel, nur ein reiner Verstand konnte ihn besiegen. Brihan lächelte, es war so einfach. Doch in diese stille Erkenntnis brach plötzlich ein unheimlicher Gedanke. Sil! "Nein," sagte er laut. Nicht jetzt. Brihan zwang sich zur Ruhe, achtete auf seine Atmung. Es fiel ihm schwer. Doch fest entschlossen, ließ er seine Augen zufallen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Andrala da Fog/ Banah/ Zug 311
BeitragVerfasst: 12. Dezember 2008 00:36 
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Andrala lächelte die beiden Banah an. „Hallo. Ich bin die geheime Soße.“ Verdutzt, machten beide einen Schritt zurück. Andrala, eine Hand um das Bündel ihrer Kleidung geschlossen, die andere um ihre Schwerter, sprang mit einem Satz aus der Karre. „War ein nettes Bad aber ich muss los.“ Der Überraschungsmoment schenkte der Falleen kostbare Sekunden, welche sie für einen Sprint nutzte. Glücklicherweise waren sie beinahe schon am anderen Ende des Platzes. Auch Raunar lief nun los, Valbee dicht hinter sich. Da begann jemand zu schreien. „Spioooone!“ Andrala blickte sich nicht um. Das wäre kontraproduktiv gewesen. Sie wusste, was hinter ihr war. Stattdessen ließ sie die Macht durch ihre Muskeln und Nerven fließen und beschleunigte auf übermenschliche Geschwindigkeit. Die ersten Schüsse prallten meterweit von ihr entfernt auf eine Mauer. Sie selbst war nur ein grüner Schemen. Sie flitzte um weitere Ecken, darum bemüht, ihre Verfolger abzuschütteln, ohne, daß die anderen den Anschluss verloren. Sie hörte weitere Blasterschüsse, dann das Charakteristische Summen von Lichtschwertern ganz in ihrer Nähe.
Eine Mauer stürzte ein. Anscheinend hatte jemand sie zum Einsturz gebracht. Ein paar der Soldaten hatten aufgeschlossen. Wer nicht unter den Trümmern begraben war, kämpfte gerade mit Valbee und Raunar. Beide reflektierten die Blasterschüsse gekonnt zurück auf die Schützen. Andrala gesellte sich zu ihnen, den Beutel zwischen die Zähne geklemmt, ein Schwert in jeder Hand. „Nettes Kostüm,“ raunte der Katzenhafte. Andrala war immer noch unbekleidet. Ihre grüne Haut war mit Pilzstücken gesprenkelt. Schnell waren die Soldaten unschädlich gemacht, dann lief das Trio weiter, denn die anderen Soldaten kletterten wahrscheinlich gerade über die Trümmer.

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 Betreff des Beitrags: Tyran / Banah / Zug 8
BeitragVerfasst: 13. Dezember 2008 19:22 
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Ein Beben ging durch die Zelle und Tyran erwachte aus seiner Trance. Der Captain war aufgesprungen und blickte sich verwirrt um. „Was war das?“ Tyran stand auf. „Vermutlich ein Erdbeben oder etwas in der Art.“ Er Leute an der Zellentür vorbei rennen. Der Captain ging zu Tür um zu lauschen, was die Soldaten sich im vorbei laufen zu riefen. Tyran stand auf und begab sich zur Tür. „Was sagen sie?“, fragte er neugierig. „Sie sprechen von einem Angriff.“,antwortete der Captain leise, „Von einem Angriff auf die Akademie. Ha! Jetzt weiß ich endlich wo wir sind. Wir wurden in die Akademie der Torr gebracht. Die Wachen werden vorne in der Schlacht benötigt, dass heißt wir haben freie Bahn. Gib mir einen Moment.“ Tyran nickte zufrieden, während der Captain mit einem Gerät am Schloss der Tür fummelte. Jetzt kam er endlich hier raus. Jetzt konnte er richtig anfangen zu leben. Die Tür mit einem leisen zischen auf und Tyran betrat den Gang. „So ich suche jetzt noch meine Crew. Du gehst am Besten gleich. Schnappt dir noch irgendwo her 'nen Blaster und dann ab durch die Mitte.“ Der Captain zwinkerte und verschwand hinter der nächsten Ecke. Jetzt war Tyran wieder auf sich allein gestellt. Auf sich und seine Fähigkeiten. Er wartete noch einen Moment bis er in die entgegengesetzte Richtung lief. Er bekam einen Adrenalinstoß und Freude breitete sich in ihm aus.


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 Betreff des Beitrags: Valbee va Orshan / Banah / Zug 412
BeitragVerfasst: 14. Dezember 2008 14:38 
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Der Gang über die Ruinen der Innenstadt war schwieriger, als sie es sich gedacht hatten. Zwar konnten sie ohne Probleme die Verfolger abschütteln, doch diese hatten ganz sicher Verstärkung, wenn nicht sogar Luftüberwachung angefordert. Valbees Ziel war nun so schnell wie irgend möglich in Richtung des Palastes zu kommen. Nach den Informationen, die er von den Rebellen erhalten hatte, herrschte dort eine Flugverbotszone und alle Schiffe oder Jäger würden sofort von automatischen Verteidigungssystemen vom Himmel geholt.
Er trieb die beiden zur Eile, auch wenn er eine kurze Pause genehmigte, in welcher sich Andrala ihrer Kleidung wieder bemächtigen konnte. Im Augenwinkel bemerkte der Mensch ihren Kontrollblick, aber Valbee va Orshan sah auffällig in eine andere Richtung.
Raunar trat ihn an ihn heran und strich sich dabei mit einer Hand langsam über sein Armfell. „Was ist dein Plan, Jedi?“, fragte er mit gespieltem Ernst. „Im Palast“, antwortete dieser, „werden wir uns wohl durch eine Menge Wachen kämpfen müssen. Die Mannschaften des Palastes werden durch den Bürgerkrieg sicher nicht abgezogen, sondern eher noch aufgestockt sein.“ Raunar nickte: „Also Arrbeit fürr unserre Waffen.“ Der Blick des Menschen fiel kurz auf Andrala, die immer noch mit einigen widerspenstigen Pilzstücken beschäftigt war und vom Gespräch der beiden nichts mitbekam. Raunar deutete die Geste korrekt. „Ich habe eine Nachricht erhalten. Unsere beiden speziellen Gäste sind auf Banah angekommen.“
Andrala näherte sich plötzlich. Der Jedi nickte offensichtlich. „Ich stimme dem Plan zu Raunar.“ In Richtung des Falleen gewandt ergänzte er: „Wir werden wohl die Hänge und Wände des Palastes ersteigen müssen. Aber eurer Freund meinte, dass wir alle drei es ohne Probleme schaffen würden.“ Kurz schaute die Angesprochene irritiert, nickte aber mit Blick auf den Bepelzten. „Dann ist alles in Orrdnung. Brrechen wirr auf!“, ergänzte er.

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 Betreff des Beitrags: Brihan / Banah / Zug 459
BeitragVerfasst: 14. Dezember 2008 16:43 
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Nur langsam klärte sich sein Blick. Er befand sich in einer Art Kabine, vermutlich in einem Schiff. So konnte zumindest das Sichtfenster gedeutet werden, dass einen romantischen Blick auf die Sterne ermöglichte. Doch Brihan war nicht allein. Auf einem schlichten Sofa saß ein Mann, der ihm den Rücken zugedreht hatte, sein Haar besaß eine auffällig rotgoldene Farbe und lief ihm in einem strengen Zopf den Rücken herunter. Ihm gegenüber befanden sich zwei weitere Personen. Eine Frau mit verbundenen Augen, die neben einem sehr alter Mann stand und ihn fürsorglich beobachtete. Eine Pflegerin? Der alte Mann dagegen saß in einem Repulsorstuhl, seine Haltung war die eines Sterbenden, schlaff und ohne Kraft, doch sein Blick...

"...und so bin ich in diese Situation geraten. Es ist...alles nur die Schuld dieses Vogels! Ich...ich hätte ihm nicht trauen dürfen," sagte der Mann mit den rotgoldenen Haaren, der ihm den Rücken zugewandt hatte. Die Stimme klang hohl und verzweifelt. Stille legte sich für einen Moment über den Raum. Dann sprach der alte Mann, mit einer kräftigen Stimme, die Brihan ihm nicht zugetraut hätte. "Tief in deinem Herzen, weißt du, dass nur du selbst dafür verantwortlich bist, wer du bist und was du tust. Es ist doch offensichtlich, nicht wahr?" fragte der alte Mann rhetorisch und verstummte für einen Moment. "Es ist diese Frau. Sie ist es, die dich verdirbt. Deine...Liebe, die du zu empfinden glaubst, macht dich verwundbar und schwach. Sie ist es, die deinen Untergang besiegelt, lernst du nicht ihr zu widerstehen. Du weißt es, nicht wahr? Dein Glück, an das du dich so verzweifelt klammerst ist in Wahrheit dein Unglück. Du hast deine Augen vor dem Unglück verschlossen, öffne sie! Dir bleibt keine andere Wahl. Ansonsten...war alles umsonst." Der Mann mit den rotgoldenen Haaren schien verwirrt. "Umsonst?" Doch der alte Mann antwortete nicht auf seine Frage. "Es ist schon spät, zu spät, vielleicht." Und dann wandte er seinen Blick ab und sah direkt in Brihans Augen. Und in diesem Augenblick erkannte Brihan den alten Mann. "Zu spät," murmelte der alte Mann noch, ehe das Bild vor seinen Augen verblasste.

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 Betreff des Beitrags: Re: Andrala da Fog/ Banah/ Zug 312
BeitragVerfasst: 8. Januar 2009 21:05 
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Am Fuße des Hügels, auf dem der Palast stand, nahm Raunar die Falleen kurz beiseite. „Ich muss dir etwas sagen,“ meinte er mit seiner schnurrenden Stimme. „Du solltest die Macht nicht zu oft und nicht zu starrk anwenden. Nurrr, wenn es notwendig ist.“ Andrala sah ihn verständnislos an, doch er schüttelte den Kopf. „Ich errklärre es dirrr späterr. Jetzt haben wirr keine Zeit dafürr.“ Es stimmte. Valbee wartete bereits ungeduldig. Sie begannen mit dem Aufstieg.
Raunars Krallen leisteten ihm gute Dienste. Er bohrte sie ins trockene, harte Erdreich oder ergriff zähe Myzele der hiesigen Pilze. Valbee und Andrala hatten es ein wenig schwieriger. Ihnen fehlten Krallen oder die katzenhafte Grazie des Karta’Esh. Aber auch sie kamen relativ gut voran. Doch der Hügel wurde nach und nach immer Steiler. Raunar frotzelte: „Ich dachte, Echsen wärren gute Kletterrrrerr.“ Andrala zog es vor, sich auf ihren Halt zu konzentrieren anstatt eine sarkastische Antwort zu geben.

Schließlich hingen sie einen Meter unter dem ersten Fenster. Sie berieten sich sehr kurz, wie sie vorgehen wollten. Raunar schlug vor, daß er als erster hineinschlüpfte und den Zugang sicherte. „Ich bin am schnellsten dorrt drrinnen.“ Gesagt getan. Mit einem Sprung war er im Inneren. Ein paar Sekunden herrschte Stille, dann raunte er: „Kommt. Keinerr da.“ Andrala fand sich auf einem Gang wieder. In regelmäßigen Abständen fanden sich Türen. Säulen und Kolonnen gaben dem Gang Struktur, weicher Teppich bedeckte den Steinboden. „Weiter,“ drängte Valbee. Nicht, daß er sie hätte drängen müssen. Andrala war sich der Gefahr wohl bewusst. Raunar sicherlich ebenso.

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